Katje Binder - Psychologische Reittherapie

Psychologische Reittherapie Katje Binder

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin

Über mich

Seit 1986 am und auf dem Pferd; seit 1990 eigene Pferde. Dazu ein Studium der Psychologie (Diplom Anfang 2005), garniert mit einigen Semestern Pädagogik und Soziologie.

Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin mit Approbation von 2005-2011; seit 2011 selbständig tätig als Psychologische Psychotherapeutin in einer Praxisgemeinschaft in Hamm.

Ich bin verheiratet, lebe zusammen mit Mann und zwei Kindern in Telgte.

Seit dem Frühjahr 2005 habe ich meinen reittherapeutischen Betrieb aufgebaut; aufgrund der Zusatzausbildung momentan in beschränktem Umfang. Derzeit kommen 3 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen reiterlichen und reittherapeutischen Fragestellungen regelmäßig zu mir.

Philosophie

Meine therapeutische Arbeit ist geprägt von meiner Philosophie, dass jeder Mensch, der um Hilfe bittet, diese auch erhalten sollte. Ehrfurcht vor dem Leben ist der zentrale Antrieb: Ich sehe jeden Hilfesuchenden zunächst als grundsätzlich kompetente Person, der bestimmte Strategien oder Ressourcen fehlen, um die anstehende Aufgabe zu bewältigen. Dabei kommt meiner Arbeit zugute, dass ich unabhängig, interdisziplinär und selbständig arbeite. Zudem kann ich flexibel auf die jeweilige Situation des Patienten eingehen, wobei es mir meist leicht fällt, den kritischen Punkt herauszuarbeiten und den Patienten darauf festzunageln. Häufig gebe ich unkonventionellen Input, z.B. ungewöhnliche Lösungsideen. Durch meine grundsätzlich wertschätzende Haltung und meiner Neigung, die Dinge mit Humor zu sehen, baue ich schnell eine gute, vertrauensvolle Beziehung auf. Meine Fähigkeit, auch komplizierte Sachverhalte an meine Patienten anzupassen, sowie grundsätzlich zuverlässig und gewissenhaft zu sein, sorgen für Motivation und damit therapeutischen Fortschritt.

Unterschiedlichste Modelle und Lehrer haben meine therapeutische Identität bis heute geprägt, wobei ich mich schwerpunktartig von der Arbeit von Carl Rogers und Albert Ellis habe inspirieren lassen. In letzter Zeit interessiere ich mich vermehrt für nicht-kognitive Techniken (Focusing, Imagination, Achtsamkeit usw.), und erschließe mir und meinen Patienten so einen Zugang zu emotionalen Inhalten.

Meine Arbeitsweise speist sich aus den verschiedensten Quellen. Basis ist die gründliche, zeit- und kostenintensive Ausbildung am privaten Institut für Verhaltenstherapie (APV). Neben den täglichen Aha-Erlebnissen in der Praxis, die mich angesichts dessen, was Menschen denken, sagen oder tun bzw. erleben, immer wieder zum Staunen bringen, tragen auch meine breit gefächerten Kenntnisse und Erfahrungen dazu bei, dass ich pragmatisch, bodenständig und „im Leben“ arbeite - dabei aber auch meiner Intuition viel Raum gebe.

Beispielsweise arbeite ich zwar derzeit schwerpunktmäßig außerhalb des klassischen therapeutischen Settings freiberuflich in der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie als Reittherapeutin. Ich habe jedoch auch bereits im Call Center, am Fließband, im Sommerlager, an der Uni, auf dem Wochenmarkt und an zahlreichen anderen Stellen gearbeitet. Weitere Erfahrungen, die mir in meiner Arbeit zugute kommen, sind

- die Arbeit mit den Pferden, die mich Geduld, Präzision und klare nonverbale Kommunikation gelehrt haben

- meine Zeit in einer charismatischen Freikirche, die mir hilft, mit ungewöhnlichen spirituellen Erfahrungen seitens der Patienten offen und wertschätzend umzugehen

- schwierige Erlebnisse in der eigenen Biographie, die zeigen, dass vieles bewältigt werden kann, was unüberwindbar scheint

- meine interdisziplinäre Ausrichtung: Ich arbeite mit Therapeuten anderer Richtungen (z.B. Systemische Therapie), Pädagogen, Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Pädagogen sowie Reittherapeuten zusammen und lerne von ihnen, indem wir uns austauschen und die Arbeit des anderen durch Beobachten kennenlernen

- die Arbeit mit Kindern im Kontext der Reittherapie, die mich ganzheitlich fordert und immer neue Blickwinkel zulässt

Mein Ziel ist, meiner Philosophie gemäß in der Lage zu sein, jedem Hilfesuchenden, den ich als Patienten annehme, die Hilfestellung zu gewähren, die er hier und jetzt braucht - im Einklang mit sozialen, spirituellen und ökologischen Gesetzmäßigkeiten.

Dafür plane ich ein geeignetes Umfeld zu schaffen. In eigener Praxis und auf dem eigenen Hof zu arbeiten ist der Rahmen, auf den ich hinarbeite.